Meine Story
Vom Arbeitsvermittler zum Job- und Gründungscoach – weil berufliche Orientierung mehr braucht als nur die passende Stelle.

Meine Story – Warum ich heute Menschen auf ihrem beruflichen Weg begleite

Alles begann mit Fußball
Wenn du mich vor 15 Jahren gefragt hättest, was ich einmal beruflich machen möchte, hätte ich dir wahrscheinlich keine Antwort geben können.
Denn damals drehte sich mein Leben um etwas ganz anderes: Fußball.
Ich durfte viele Jahre mit großer Leidenschaft spielen und sogar das Trikot meines Herzensvereins, des 1. FC Köln, tragen. Alles andere war zweitrangig. Ausbildung, Studium oder Karriere? Das schien noch in weiter Ferne.
Bis irgendwann der Moment kam, an dem auch ich eine Entscheidung treffen musste.
Eine Entscheidung, die vieles veränderte
Meine Wahl fiel auf ein duales Studium an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit.
Nicht, weil ich schon einen detaillierten Karriereplan hatte.
Sondern weil ich die Chance bekam, während des Studiums mein eigenes Geld zu verdienen und gleichzeitig einen sicheren Berufseinstieg zu haben.
Ich zog nach Mannheim und tauchte in eine Welt ein, die mich viele Jahre begleiten sollte: Arbeit, Ausbildung und berufliche Orientierung.
Damals wusste ich noch nicht, dass genau dort auch die ersten Zweifel entstehen würden.


Menschen statt Kennzahlen
Nach dem Studium arbeitete ich als Arbeitsvermittler.
Ich durfte viele Menschen auf ihrem Weg begleiten – gleichzeitig merkte ich schnell, dass die Rahmenbedingungen häufig wenig Raum für individuelle Begleitung ließen.
Hohe Fallzahlen, feste Prozesse und viele organisatorische Anforderungen bestimmten den Alltag.
Immer häufiger stellte ich mir dieselbe Frage:
Wie können Menschen wirklich die Unterstützung bekommen, die sie für ihren beruflichen Weg brauchen?
Diese Frage ließ mich nicht mehr los.
Der Wunsch, selbst etwas zu gestalten
Ein Wechsel in die Arbeitgeberberatung eröffnete mir eine völlig neue Perspektive.
Plötzlich lernte ich Unternehmerinnen und Unternehmer kennen, die ihre eigenen Ideen verwirklichten, Verantwortung übernahmen und Unternehmen aufbauten.
Diese Energie faszinierte mich.
Während eines berufsbegleitenden Masterstudiums im Sportmanagement wurde aus dieser Begeisterung ein konkreter Entschluss:
Ich möchte selbst gründen.


Raus aus der Komfortzone
Viele hätten wahrscheinlich dort gegründet, wo sie bereits ein Netzwerk hatten.
Ich entschied mich für das Gegenteil.
Mit einer Idee, wenigen Kontakten und viel Motivation zog ich nach Kiel und gründete gemeinsam mit meinem Geschäftspartner die Fußballschule Schleswig-Holstein.
Es war ein Sprung ins kalte Wasser.
Und gleichzeitig eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Aus einer Idee entstand innerhalb weniger Jahre ein erfolgreiches Unternehmen mit zahlreichen Standorten, Trainern und hunderten fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen.
Vor allem lernte ich dabei etwas Entscheidendes:
Mut wird oft belohnt – wenn man bereit ist, die eigene Komfortzone zu verlassen.
Wenn das Leben neue Prioritäten setzt
Manchmal verändert das Leben unsere Pläne.
Persönliche Schicksalsschläge in meiner Familie führten dazu, dass ich zurück ins Rheinland ging.
Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich, die Fußballschule in die vertrauensvollen Hände meines Geschäftspartners zu übergeben, der sie bis heute erfolgreich weiterführt.
Es war keine leichte Entscheidung.
Aber sie schuf Raum für eine neue Frage:
Was möchte ich wirklich mit meiner beruflichen Erfahrung bewirken?


Heute begleite ich Menschen auf ihrem eigenen Weg
Ich durfte den Arbeitsmarkt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen:
-
als Arbeitsvermittler und Arbeitgeberberater,
-
als Gründer und Unternehmer,
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und als jemand, der selbst berufliche Umwege gegangen ist.
Heute verbinde ich genau diese Erfahrungen, in dem ich Menschen dabei unterstütze,
-
berufliche Klarheit zu gewinnen,
-
den passenden Job zu finden,
-
den Wiedereinstieg zu schaffen,
-
ihren Berufseinstieg erfolgreich zu gestalten
-
oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Denn ich bin überzeugt, dass jeder berufliche Weg individuell ist.
Und genau so sollte auch die Begleitung sein.

